Die Konferenz der Vögel (arabisch منطق الطیر, 

DMG Manṭiq aṭ-ṭayyir‚ Vogelgespräche‘) ist eine große mystische Dichtung aus der Masnawī-Gattung, die zu den bedeutendsten Werken der persischen Literatur zählt.

Sie wurde im 12. Jahrhundert von dem islamischen Mystiker Fariduddin Attar (1136–1220) im nordöstlichen Iran verfasst.

Als eine fabelhafte, allegorische Darstellung der islamischen Lehre des Sufismus beschreibt es die Wallfahrt von Tausenden von Vögeln der Welt, die auf der Suche nach einem idealen König sind – dem Vogel Simurgh – und die durch die sieben Täler, den Stufen des Sufipfades entsprechend – führende beschwerliche Reise, die sie auf sich nehmen, ihn zu erreichen.

Übrig bleiben am Ende dreißig Vögel. Am Reiseziel erkennen die Vögel, dass sie der gesuchte König selbst sind: Der persische Name des Königs („Simurgh“) bedeutet, getrennt geschrieben („si murgh“) „30 Vögel“.

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